Herzlich willkommen bei der Europa-Union Schleswig-Holstein


Die Europa-Union Deutschland (EUD) ist die größte Bürgerinitiative für Europa in Deutschland. Unabhängig von Parteizugehörigkeit, Alter und Beruf engagieren wir uns für die europäische Einigung. Wir sind aktiv auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Rund 17.000 Mitglieder sind in 15 Landesverbänden mit rund 350 Kreis-, Orts- und Stadtverbänden vernetzt und haben Partnerorganisationen in über 30 Ländern Europas. Mehr zu unseren Zielen und Aktivitäten.



Aktuelle Meldungen:


Die Bürger müssen die EU besser verstehen

11.08.14

Norderstedt (em) In seiner Antrittsrede vor dem Europaparlament sagte der neue Kommissions-Präsident der Union Jean-Claude Juncker, dass die Distanz zwischen der EU und den Bürgern wachse. „Wir befinden uns in permanenter Bringpflicht, um Europa besser zu verstehen“, so Juncker.

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Gedanken zum Sommer 14

06.08.14

"Sommer 14. Zeit des Gedenkens, Zeit nachzudenken. Was war mit Europa geschehen im August 1914? Und was geschieht mit Europa nach Jahrzehnten erfolgreicher Integration, nach Jahren der Zweifel und Selbstzweifel? 1914 begann ein unvorstellbares Gemetzel, der sinnlose Opfergang einer ganzen Generation. In Europa gingen buchstäblich die Lichter aus. Sie leuchteten erst wieder mit Schuman, Monnet, Adenauer, De Gasperi, um nur einige der Väter der Europäischen Integration zu nennen. Und 100 Jahre später? Ein neuer Ost-Westkonflikt rückt im Jahr 2014 die europäische Friedensdividende ins Bewusstsein. Aber genügt das Erreichte, das an so vielen Stellen zu erodieren droht? Wo ist das neue europäische Projekt, fragen angesichts unbewältigter und neuer Krisen und aus Anlass der Gedenktage Rainer Wieland, Präsident der Europa-Union Deutschland, und ihr Generalsekretär Christian Moos."

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Europaplanspiel am Johann-Beckmann-Gymnasium in Hoya

31.07.14

Vorige Woche führte die Europa-Union Schleswig-Holstein am Johann-Beckmann-Gymnasium in Hoya mit mehr als 100 Schüler_innen des 10. Jahrgangs ein Planspiel zur Erweiterung der Europäischen Union durch. Simuliert wurde der Aufnahmeprozess der fünf Balkanstaaten Türkei, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kosovo. Die Schüler_innen schlüpften in die Rolle der Mitglieder des Rates der Europäischen Union, der Europäischen Kommission und des Europaparlamentes, sowie der Vertreter_innen der Bewerberstaaten. In dieser Funktion verhandelten sie drei Tage lang über die Bedingungen eines möglichen EU-Beitritts.

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Jo Leinen fordert Weiterentwicklung des Europäischen Wahlrechts

28.07.14

„Wer Kommissionspräsident aller Europäer sein will, muss sich auch allen Europäern zur Wahl stellen können. Es ist deshalb höchste Zeit, ein echtes europäisches Wahlrecht zu schaffen“, forderte Jo Leinen MdEP in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau. „Schon der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) von 1952 enthielt wie alle darauf folgenden Europa-Verträge einen Auftrag dazu, der jedoch bis heute nicht vollständig umgesetzt wurde. Bisher konnten sich die Mitgliedstaaten lediglich auf gemeinsame Grundsätze einigen, etwa das Prinzip der Verhältniswahl“, erklärte der Ehrenpräsident der Union Europäischer Föderalisten.

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Europa-Union gratuliert Juncker – EUD-Vize Johansson kündigt konstruktiv kritische Begleitung an

15.07.14

„Die Europa-Union Deutschland gratuliert dem neuen Kommissionspräsidenten“, sagte Vizepräsident Ernst Johansson am 15. Juli zur Wahl Jean-Claude Junckers durch das Europäische Parlament. Es sei wichtig für Europa, dass einer der Spitzenkandidaten zum Zuge kam. „Das Europäische Parlament hat an Macht gewonnen. Es hat sie ein Stück weit eingefordert, was sein gutes Recht ist, denn es vertritt die europäischen Bürgerinnen und Bürger und damit den europäischen Souverän.“

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Föderalismus als globaler Auftrag

08.07.14

Mit der Finanz- und Schuldenkrise ist deutlich geworden, dass eine gesamteuropäische Wirtschafts- und Finanzpolitik unumgänglich ist. Die bisherigen, vielfach intergouvernemental vereinbarten Maßnahmen zur Überwindung der Krise entbehren aber eines politischen Ansatzes für die weitere europäische Integration. Das könnte sich nun ändern. Denn mit der Europawahl und dem Konzept der Spitzenkandidaten geht eine Verschiebung im europäischen Gefüge einher. Das Europäische Parlament als einzig direkt demokratisch legitimierte EU-Institution fordert den Europäischen Rat der Staats- und Regierungschefs heraus. Für Föderalisten ist der Fahrplan klar: Das Ziel ist eine Politische Union und der Weg dorthin führt über einen neuen europäischen Konvent.

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