World Cafés zur Europapolitik

Bei einem World Café wird sich mit europäischen Themen und Fragestellungen in einem lockeren, hierarchiefreien Austausch auseinander gesetzt. Der Zeitrahmen ist hierbei flexibel, beträgt aber meist zwischen 1 und 3 Stunden.

Bei der Methode des World Café wird in einer entspannten, Café-ähnlichen Atmosphäre ein kreativer Prozess in Gang gesetzt, der über mehrere Gesprächsrunden den Austausch von Wissen und Ideen unter den Beteiligten fördert und so zu neuen Erkenntnissen führt. 

 

Wie funktioniert das Ganze?

Es finden sich in 3-5 Gesprächsrunden à 15 - 20 Minuten 5-10 Personen an einem Tisch zusammen. Der Tisch ist mit einem großen Papierbogen und Stiften ausgestattet. Hier setzen die Diskussionsteilnehmenden sich mit einem konkreten Thema bzw. mit gestellten Fragen auseinander. Zu Beginn gibt eine Person, die als Moderator*in fungiert, einen kurzen Input und leitet anschließend die offene Diskussion. Diese Person notiert während der Runde stichpunktartig Diskussionspunkte und -ergebnisse. Auch andere Diskussionsteilnehmer*innen dürfen auf dem Tisch mitschreiben.

Nach der ersten Gesprächsrunde werden die Tische gewechselt und neu gemischt, die Moderation bleibt jeweils am Tisch zurück. Sie gibt den neu ankommenden die wesentlichen Gedanken der Vorrunde in das Gespräch mit, während die "Reisenden" ebenfalls die Gedanken weiter tragen. Das führt zu einem dynamischen Austausch, bei dem in kurzer Zeit Wissen und Erfahrung jedes Einzelnen einfließen, Anregungen geschaffen und neue kreative Ideen entstehen. 

Zum Schluss werden die wichtigsten Ergebnisse jeden Tisches von der Tischmoderation vorgestellt.

 

Mögliche Themen:

- Identität und Europäisches Bewusstsein

- Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik

- Eurokrise 

 

Haben Sie Interesse, an ihrer Schule ein World Café durchzuführen? Dann kontaktieren Sie uns Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailhier!