OV Norderstedt in Schengen verewigt

Die Europa-Union Norderstedt hat an der Ländersäule in Schengen ein "Europa-Schloss" mit der Gravur — Europa-Union Norderstedt / 19.10.2014 — angebracht. "Damit hat der Ortsverband sich dort verewigt, wo im Jahre 1985 auf einem kleinen Schiff auf der Mosel das Schengen-Abkommen unterzeichnet wurde", so der Ortsvorsitzende Manfred Ritzek.

Der Ortsvorsitzende Manfred Ritzek bringt das Europa-Schloss an. Foto: EUSH OV Norderstedt.

Der Schlüssel des kleinen Schlosses wurde vom Vorsitzenden in die Mosel geworfen, ein Symbol der Unauflöslichkeit der Europäischen Union. "Für die Reisegruppe der Europa-Union war die erstklassige Führung ein beeindruckendes Erlebnis. Wir haben die Geschichte und Bedeutung von Schengen kennengelernt", so Ritzek.

Weltweit ist Schengen bekannt, auch in Asien und Amerika. So beantragen zum Beispiel Asiaten oder Amerikaner das Schengen-Visum, um für ein viertel Jahr in den EU-Staaten reisen zu können. Gerade auch aus diesen Ländern kommen viele Besucher nach Schengen, um sich das kleine Dörfchen, das auf keiner Weltkarte zu finden ist, anzusehen. 

Das Schengen-Abkommen ist die Vereinbarung zur Regelung des Grenzverkehrs unter bestimmten Bedingungen zwischen den EU-Staaten. Luxemburg, Belgien, die Niederlande, Frankreich und Deutschland haben das Abkommen 1985 unterzeichnet, mittlerweile gehören 26 Länder dazu einschließlich Island, Schweiz und Norwegen, die ja keine Mitglieder der EU sind. Es fehlen also noch fünf Mitglieder der EU, wie zum Beispiel Bulgarien, Rumänien, England, die noch nicht die Bedingungen zum Beitritt des Schengen-Abkommens erfüllen oder die die Bedingungen zum Beitritt, also zu den Grenzregelungen, ablehnen.

"Der Besuch in Schengen am letzten Tag der Luxemburgreise hat diesen Ort für die Teilnehmer lebendig gemacht und die historische und aktuelle Bedeutung der Grenzregelung für Die Europäische Union verständlich dargestellt", so Ritzek abschließend.

von Manfred Ritzek

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