Zweites Europäisches Frühstück in Oldenburg i.H.

Ziel der Veranstaltung war die Darstellung der Lebensgeschichten von zehn Oldenburger Familien. Über 100 Gäste waren zu dem Frühstück erschienen.

Die Lebensgeschichten der Oldenburger Familien vermittelten das Thema Zuwanderung anschaulich und authentisch. Foto: Heike Müller.

Diese Familien waren - teilweise vor vielen Jahren - als Flüchtlinge oder Vertriebene in Oldenburg i.H. gelandet. Mittlerweile haben sie sich erfolgreich in die Gemeinschaft und Gesellschaft eingebunden.

Die zum Teil recht lebhaft und eindrucksvoll geschilderten positiven und auch anstrengenden Erfahrungen und Lebensläufe zogen die Gäste in ihren Bann, weil sie ausgesprochen überzeugend und authentisch vorgetragen wurden.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Henning Andrees. Er fügte das bunte Bild der vortragenden Gäste zu einem spannenden und informativen Vormittag zusammen. Interessant auch die Ausführungen der Beruflichen Schulen über die Bedeutung von Spracherwerb. Die Beruflichen Schulen sind Europaschule. Dabei konnte eine Berufsschullehrerin, vor einigen Jahren aus der Ukraine kommend, ein bestes persönliches Beispiel geben.

Insgesamt eine interessante und sehr gut besuchte Veranstaltung mit der positiven Ausrichtung auf gelungene Integration.

von Reiner Wulff

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