Erster Halt: das Gespräch mit Dr. Christian Meyer-Heidemann, Landesbeauftragter für politische Bildung in Schleswig-Holstein. Der Politikwissenschaftler machte deutlich, wie groß der Bedarf – und zugleich das Interesse – an europapolitischer Bildung derzeit ist. Vor diesem Hintergrund sind konkrete, zukunftsorientierte Kooperationen vereinbart worden. So ist unter anderem geplant zusätzliche Teamerinnen und Teamer für die politische Bildungsarbeit im Land zu gewinnen. Sie sind es, die Planspiele an Schulen ermöglichen oder die jährlichen Europaklassenfahrten begleiten. Das Ziel ist klar: Die Bildungsangebote sollen vor allem für Studierende und Auszubildende sichtbarer, zugänglicher und attraktiver werden. Darüber hinaus ist eine gemeinsame Veranstaltung zu aktuellen europäischen Sicherheitsfragen geplant, die voraussichtlich im Herbst 2026 stattfinden soll.
Nach einer kurzen Stärkung in der Kantine des Landtages - und einem spontanen Austausch mit dem Vorsitzenden des Europaausscuhsses, Malte Krüger - führte der Weg weiter in die Staatskanzlei. Mit Blick auf die Kieler Förde stellten Stefan Studt und Ralf Rose dem Ministerpräsidenten und langjährigem Verbandsmitglied Daniel Günther die aktuellen Schwerpunkte der Arbeit der Europa-Union Schleswig-Holstein vor. Im Mittelpunkt stand erneut die Bildungsarbeit als Schlüssel für ein starkes europäisches Bewusstsein im Land.
Das Gespräch endete mit einem klaren Signal: Ministerpräsident Günther sagte zu, bei einer künftigen Veranstaltung der Europa-Union mitzuwirken. Für das laufende Jahr und darüber hinaus konnte der Verband damit weitere spannende Kooperationen innerhalb der schleswig-holsteinischen Politik auf den Weg bringen – und seine Rolle als zentraler Akteur europäischer Bildungsarbeit im Land weiter festigen.