Europäische Verantwortung über Schleswig-Holstein hinaus
Die Landesversammlung in Rendsburg stand ganz im Zeichen des Aufbruchs. In seiner Antrittsrede betonte Stefan Studt die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Dänemark und die Rolle Schleswig-Holsteins als europäische Brückenregion. Auch ein entsprechender Antrag wurde beschlossen: Das Land soll prüfen, ob sich Schleswig-Holstein – gemeinsam mit dänischen Partnerregionen – um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2032“ bewerben kann. Damit will der Verband ein kulturelles Signal für ein grenzenloses Europa im Norden setzen.
Nur wenige Wochen nach seiner Wahl zum Landesvorsitzenden rückte Stefan Studt auch auf die Bundesebene der Europa-Union auf. Beim Bundeskongress in der aktuellen Kulturhauptstadt Europas, Chemnitz, am 11. und 12. Otkober 2025 wurde er in das Präsidium des neuen Bundesvorstandes gewählt. Die neue Präsidentin, Prof. Dr. Andrea Wechsler (MdEP), betonte in ihrer Antrittsrede die Bedeutung föderaler Strukturen und bürgerschaftlichen Engagements für die Zukunft Europas – Werte, für die auch Studt in Schleswig-Holstein einsteht.
Ein Brückenbauer für Europa
Mit seiner Wahl auf beiden Ebenen setzt die Europa-Union ein starkes Zeichen für Kontinuität und Erneuerung zugleich. Stefan Studt steht für einen europäischen Pragmatismus, der auf Zusammenarbeit, kulturelle Verständigung und regionale Stärke setzt.
Sein erklärtes Ziel: Schleswig-Holstein als Modellregion für gelebtes Europa zu positionieren – und zugleich Impulse in die bundesweite Europaarbeit einzubringen. Damit verbindet Studt die europäische Idee mit norddeutscher Bodenständigkeit und praktischer Integrationsarbeit: Ein Brückenbauer zwischen Kiel, Kopenhagen und Berlin.