Die Tarper Europa-Union weilte kürzlich bei sommerlichen Wetter und strahlend blauem Himmel fünf Tage in dem EU-Mitgliedsland Malta, 2018 zugleich Kulturhauptstadt Europas mit der Hauptstadt Valletta, ergänzt durch Tagesausflüge in die maltesische Inselwelt, wo mit der Besichtigung der Kalypso-Höhle sogar griechische Mythen wiedererwachten. Im Palast der Großmeister des Johanniter-Ordens erlebten die Besucher "Geschichte hautnah", heute Sitz der Staatspräsidentin, früher auch des Parlaments. Architektonisch ansprechend zeigte sich das neue Parlament, Spiegelbild des maltesischen Stolzes und Selbstvertrauens.
Kulturhistorisch und zugleich Weltkulturerbe sind die vielen reich geschmückten Kirchen und Klöster. Luxus pur zeigte sich in den riesigen Jachten im Umfeld luxuriöser Prachtbauten, sicherlich der "Steueroase" Malta geschuldet. Ansonsten ist auch der britische Einfluss spürbar - auf der Insel gibt es weniger Flüchtlingsprobleme. Die Reiseleiterin lobte ihr Staatssystem überschwänglich und sprach von einer der niedrigsten Kriminalitätsraten der Region.
Text: Gerhard Beuck