Zum politischen Frühschoppen hatte die Tarper Europa-Union in das Haus an der Treene in Tarp geladen. Der Flensburger Student Martin Rümmelein war für ein Jahr Austauschstudent in Amerika und berichtete über seine Erfahrungen.
Sein Resümee: Empfehlenswert für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und eine prägende Lebenserfahrung. Amerikaner hätten in vielen Bereichen andere Sichtweisen, streng in der Befolgung von Regeln, im sozialen Umgang oft oberflächlicher und weitgehehend auf Selbständigkeit ohne staatliche Hilfen angewiesen. Europa sei nicht so präsent für die Amerikaner wie das Feindbild Russland und auch China. US-Präsident Trump nutze die Gunst der Stunde, mit der Mehrheit der Republikaner eine neue Politik mit dem Slogan „America first“ durchzusetzen. Dabei werde oft auf materielle Vorteile gesetzt. Er habe in den Gastfamilien sehr viel Positives erlebt und viele Freunde gefunden. „Ich kann jedenfalls jungen Leuten diesen Austausch empfehlen,“ betont Martin Rümmelein abschließend.
Die Tarper Europa-Union wolle, so ihr Vorsitzender, auch weiterhin Frühschoppen zu Themen anbieten, die insbesondere Jugendliche ansprechen wie beispielsweise, dass man das Ziel unterstütze, die Alexander-Behm-Schule zur „Europa- Schule“ aufzuwerten.
Text: Gerhard Beuck