Wofür gibt die EU eigentlich Geld aus?

Darum ging es am 20. März 2026 bei einer Fachveranstaltung in der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Rund 70 Gäste informierten sich über den neuen Mehrjährigen EU-Finanzrahmen (2028–2034) und hörten unter anderem dem schleswig-holsteinischen Europaabgeordneten Niclas Herbst (EVP) zu.

©Jonas Rohleder, EU-KOMM

Wofür gibt die EU eigentlich Geld aus? Wie sind die Verteilmechanismen? Wer profitiert davon? Um diese und weitere Fragen, ging es am Freitag, den 20. März 2026 bei einer Fachveranstaltung in der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Rund 70 Gäste waren gekommen, um zu erfahren wie der neue Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) aufgebaut ist und wofür die EU in den Jahren 2028 bis 2034 ihr Geld ausgeben will. Antworten lieferte unter anderem der schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Niclas Herbst (EVP). Organisiert wurde die Veranstaltung von der EU-Kommission, dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments, der Investitionsbank SH, der Europäischen Bewegung SH und dem Europe Direct Büro Kiel, das kürzlich auch einen Podcast mit Niclas Herbst dazu aufgenommen hat: Moin EU!

Zu Beginn stellte die EU-Kommission ihren Haushaltsvorschlag vor, danach diskutierte das Publikum – teils mit Ampelsystem: „grün“ für Zustimmung, „gelb“ für kritisch und „rot“ für klare Ablehnung. Kritisch gesehen wurde vor allem die zentrale Mittelvergabe, die regionale Besonderheiten oft zu kurz kommen lassen könnte. Es bestehe die Gefahr, dass regionale Besonderheiten und Bedürfnisse nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Abschließend konnten die Gäste ihre Fragen direkt an die Podiumsgäste richten. Niclas Herbst betonte später auf Instagram: Der neue Finanzrahmen ist entscheidend für Europas Zukunftsfähigkeit. Gleichzeitig müssten Wettbewerbs-, Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit stärker berücksichtigt werden.